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FAQ
Welche Sprachen unterstützt GoB2B?
Admin und Storefront-Bausteine gibt es in Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch.
- Admin: Die Sprache folgt deinem Shopify-Admin. Über den Umschalter oben rechts (neben dem Dunkelmodus) wechselst du jederzeit; die Wahl wird gespeichert.
- Storefront: Registrierungsformular, Vorbestellliste, Bestellliste, Angebotsfenster, Mengenrabatt-Tabelle und die Preisbeschriftungen („netto“, „brutto“, „inkl. 19 % USt.“) erscheinen in der Sprache, in der der Kunde den Shop gerade sieht. Mit Shopify Markets bekommt jeder Markt seine Sprache.
- Eigene Texte: In jedem Block und im App-Embed kannst du Texte überschreiben (Felder mit dem Hinweis „leer = Shop-Sprache“). Für unterschiedliche Texte je Sprache übersetzt du die Block-Einstellungen mit einer Übersetzungs-App wie „Translate & Adapt“.
- E-Mails an Antragsteller gehen in der Sprache des ausgefüllten Formulars, Benachrichtigungen an dich auf Deutsch.
Weitere Sprachen sind nicht enthalten; für Shops in anderen Sprachen kannst du alle sichtbaren Texte in den Blöcken selbst eintragen.
Brauche ich Shopify Plus für GoB2B?
Nein. GoB2B funktioniert auf Basic, Grow und Advanced, sobald B2B in deinem Shop aktiviert ist. Auf diesen Plänen weist Shopify Kataloge nicht direkt Firmenstandorten zu; GoB2B legt deshalb je Katalog einen B2B-Markt an und nimmt die Händlerstandorte darin auf. Das passiert automatisch, du musst nichts konfigurieren.
Der Unterschied zu Shopify Plus liegt in der Zahl der Kataloge: Ohne Plus erlaubt Shopify maximal drei aktive B2B-Kataloge. Bei Nettopreisen sind das drei Kundengruppen, bei Bruttopreisen eine Gruppe (zwei Kataloge) plus ein freier Katalog. Weitere Gruppen laufen über den Rabatt-Fallback mit einem automatischen Rabatt.
Auf Shopify Plus weist GoB2B die Kataloge direkt zu, und mit dem Tarif Enterprise sind unbegrenzt viele Gruppen möglich. Alle anderen Funktionen (Regeln, Netto/Brutto, USt-ID-Prüfung, Registrierung, Vorbestellliste, Angebote) sind auf allen Plänen gleich.
Verwendet GoB2B Rabattcodes oder Entwurfsbestellungen für Händlerpreise?
Nein. Händlerpreise werden als Festpreise in native Shopify-B2B-Kataloge geschrieben. Das hat mehrere Vorteile gegenüber Apps, die mit Rabattcodes, automatischen Rabatten oder Entwurfsbestellungen arbeiten:
- Der Checkout bleibt nativ: Zahlungsbedingungen, Bestellnummern des Händlers (PO), hinterlegte Zahlungsmethoden und Rechnungen funktionieren wie von Shopify vorgesehen.
- Händlerpreise erscheinen in Berichten als Umsatz, nicht als Rabatt.
- Keine Theme-Änderungen nötig, keine JavaScript-Preisumrechnung, keine Kollision mit anderen Rabatten.
- Preise sind auch im Warenkorb-Drawer, in der Suche und in Kollektionen korrekt, weil Shopify sie ausspielt.
Zwei Ausnahmen gibt es bewusst:
- Der Rabatt-Fallback für Gruppen jenseits des Katalog-Limits ohne Shopify Plus und für zeitlich begrenzte Aktionen: ein automatischer Rabatt über eine Shopify Function.
- Der Mengenrabatt auf die Gesamtmenge, den Shopify nur als Bestellrabatt abbilden kann; auch er läuft über dieselbe Function.
Angebote nutzen Entwurfsbestellungen, aber nur als Angebotsdokument mit Checkout-Link, nicht als Preismechanismus für den normalen Einkauf.
Wie erreiche ich den Support?
Am schnellsten über den Support-Chat in der App: Der Button Support unten rechts öffnet den Chat, in dem du sofort Antworten aus dieser Wissensdatenbank bekommst und bei Bedarf ans Team weitergeleitet wirst.
Alternativ per E-Mail an dev@ap10-studios.com. Damit wir schnell helfen können, gib bitte an:
- deine Shop-Domain (myshopify.com),
- die betroffene Seite in der App (z. B. Gruppe „Händler Standard“) und die genaue Fehlermeldung, gern als Screenshot,
- den Zeitpunkt, an dem das Problem auftrat,
- bei Storefront-Fragen den Namen deines Themes.
Für eine Prüfung direkt in deinem Shop bitten wir dich ggf. um einen Mitarbeiterzugang über Shopify (Collaborator-Anfrage). Wir fragen niemals nach Passwörtern.
Support gibt es auf Deutsch und Englisch, werktags. Anfragen zum Datenschutz (Auskunft, Löschung) beantworten wir innerhalb von 30 Tagen.
Warum steht auf der Gruppenseite „Ein Sync läuft bereits“?
Die Meldung erscheint, wenn du Erneut übertragen klickst, während für diese Gruppe schon ein Lauf wartet oder aktiv ist. GoB2B lässt je Gruppe nur einen Lauf gleichzeitig zu, damit sich Übertragungen nicht überschneiden. Deine Änderung geht nicht verloren: Sie wird nach dem laufenden Sync automatisch in einem weiteren Lauf übertragen.
Was du tun kannst:
- Warten. Die Seite aktualisiert sich selbst; unter Letzter Sync erscheint der Zeitpunkt, sobald der Lauf fertig ist. Ein Lauf ohne Änderungen dauert wenige Sekunden, das Erstbefüllen großer Kataloge einige Minuten.
- Zeigt die Karte länger als zehn Minuten „Wird gerade berechnet und übertragen …“, wurde der Lauf vermutlich durch einen Neustart unterbrochen. GoB2B gibt solche Läufe nach fünf Minuten ohne Lebenszeichen automatisch frei und markiert sie als fehlgeschlagen; danach funktioniert Erneut übertragen wieder.
- Bleibt die Gruppe dauerhaft blockiert, wende dich mit Gruppenname und Uhrzeit an den Support.
Warum zeigt die Produktseite den Händlerpreis nicht, obwohl der Händler eingeloggt ist?
Die häufigsten Ursachen in absteigender Reihenfolge:
- Kein Firmenstandort gewählt. Nach dem Login muss der Händler bei mehreren Standorten einen Standort im Kundenkonto auswählen. Ohne Standort gibt es keinen Katalog und damit keinen Händlerpreis.
- Kein Unternehmen. Das Konto ist ein normales Kundenkonto ohne Unternehmen. Lege das Unternehmen in Shopify an oder gib die Registrierung in GoB2B frei.
- Standort ohne Gruppe. Unter Händler fehlt die Gruppe oder die Spalte Katalog zeigt „nicht zugewiesen“. Gruppe wählen und Speichern und zuweisen.
- Produkt ohne Regel-Treffer. In der Preisvorschau der Gruppe fehlt das Produkt. Prüfe die Regeln.
- App-Embed inaktiv oder Theme nicht erkannt. Der Checkout zeigt den richtigen Preis, nur die Produktseite nicht. Aktiviere GoB2B Händlerpreise im Theme-Editor; bei anderen Themes als Dawn, Horizon und Trade Selektoren eintragen.
Schnelltest: Lege das Produkt in den Warenkorb. Der Warenkorb von Shopify zeigt immer den Katalogpreis. Ist er dort richtig, liegt es an der Darstellung (Punkt 5). Ist er dort falsch, liegt es an Standort, Gruppe oder Regel (Punkte 1 bis 4).
Wie weise ich einem bestehenden Shopify-Kunden Händlerpreise zu?
Händlerpreise gelten in Shopify immer für Firmenstandorte, nicht für einzelne Kundenkonten. Ein bestehender Kunde braucht also ein Unternehmen mit Standort, an dem er als Kontakt hängt. Zwei Wege:
Weg 1: In Shopify anlegen, in GoB2B zuweisen
- Lege im Shopify-Admin unter Kunden → Unternehmen ein Unternehmen mit Standort an und füge den Kunden als Kontakt hinzu.
- In GoB2B unter Händler erscheint der Standort automatisch (sonst Aus Shopify importieren).
- Wähle die Kundengruppe, ggf. USt-IdNr. und Steuerkontext, und klicke auf Speichern und zuweisen.
Weg 2: Über das Registrierungsformular
Der Kunde füllt eingeloggt das Formular „Händler werden“ aus. Bei der Freigabe unter Registrierungen ordnet GoB2B das bestehende Konto als Kontakt zu; Bestellhistorie und Login bleiben erhalten.
Viele Bestandskunden auf einmal (z. B. mit Tag „wholesale“) übernimmst du mit der Migration unter Einstellungen → Import aus anderen B2B-Apps.
Nach der Zuweisung loggt sich der Kunde neu ein, wählt bei mehreren Standorten seinen Standort und sieht die Preise seiner Gruppe.
Erscheinen Händlerpreise in Shopify-Berichten als Rabatte?
Nein. Weil GoB2B die Händlerpreise als Festpreise in Kataloge schreibt, verkauft Shopify die Produkte zu diesem Preis. In Bestellungen, Rechnungen und Berichten ist der Händlerpreis der reguläre Verkaufspreis, der Umsatz wird korrekt netto oder brutto ausgewiesen, und es gibt keine Rabattzeile.
Als Rabatt erscheinen nur zwei Dinge, die Shopify nicht anders abbilden kann:
- Konditionen von Gruppen mit Rabatt-Fallback (Rabattzeile „Händlerkonditionen“ oder dein eigener Name).
- Der Mengenrabatt auf die Gesamtmenge (Rabattzeile „Mengenrabatt … %“).
Wenn du deine Marge je Händlergruppe auswerten möchtest, filtere Bestellungen im Shopify-Admin nach Unternehmen oder nutze den Bericht „Verkäufe nach Kunde“; die Gruppe eines Standorts findest du in GoB2B unter Händler.
Warum sehe ich im Shopify-Admin neue Kataloge und Märkte?
Das sind die Bausteine, mit denen GoB2B die Händlerpreise nativ in Shopify ablegt. Je Kundengruppe entsteht ein Katalog mit dem Namen „GoB2B · Gruppenname“, bei Bruttoshops zwei Kataloge mit dem Zusatz „steuerpflichtig“ und „steuerbefreit“. Jeder Katalog enthält eine Preisliste mit den Festpreisen und eine Veröffentlichung mit den Produkten der Gruppe.
Ohne Shopify Plus legt GoB2B zusätzlich je Katalog einen B2B-Markt an, weil Shopify auf diesen Plänen Kataloge nur über Märkte an Firmenstandorte bindet. Die Märkte enthalten als Bedingung die Standorte der Gruppe.
Bitte lasse diese Kataloge und Märkte unverändert: nicht umbenennen, keine Preise darin bearbeiten, nicht löschen. Manuelle Preisänderungen überschreibt der nächste Sync, gelöschte Kataloge legt GoB2B neu an. Wenn du eine Gruppe nicht mehr brauchst, lösche sie in der App; GoB2B räumt Katalog, Preisliste und Markt dann selbst auf.
Was passiert, wenn ich Produktpreise in Shopify ändere?
GoB2B rechnet die Händlerpreise automatisch nach. Änderst du in Shopify den Preis einer Variante, meldet Shopify das per Webhook. GoB2B aktualisiert den Produkt-Index, berechnet die betroffenen Händlerpreise aller Gruppen neu und schreibt geänderte Festpreise in die Kataloge. Das dauert in der Regel zwei bis drei Minuten, weil Änderungen gebündelt werden.
Das gilt für alle Regeltypen, die vom Listenpreis, Vergleichspreis oder Einkaufspreis ausgehen. Festpreis-Regeln bleiben unverändert, denn sie hängen nicht vom Shopify-Preis ab.
Auch neue Produkte und Varianten werden automatisch erfasst und bekommen Händlerpreise, sobald eine Regel auf sie passt. Gelöschte Produkte verschwinden aus dem Index; Shopify entfernt ihre Festpreise selbst.
Wenn du viele Preise auf einmal änderst (Import), kann es einige Minuten dauern, bis alles nachgezogen ist. Der Stand steht unter Produkte → Letzter Abgleich und auf jeder Gruppenseite unter Letzter Sync.
Wie lange dauert es, bis Preisänderungen im Shop sichtbar sind?
Nach dem Speichern einer Regel oder Gruppen-Einstellung startet der Sync nach wenigen Sekunden automatisch. Die Berechnung selbst dauert bei 25.000 Varianten etwa 10 Sekunden. Die Übertragung schreibt nur geänderte Preise, rund 100 Festpreise pro Sekunde:
- Kleine Änderung (einige hundert Varianten): unter einer Minute.
- Neue Gruppe mit 20.000 Varianten: drei bis vier Minuten.
Solange der Lauf aktiv ist, zeigt die Gruppenseite „Wird gerade berechnet und übertragen …“. Danach steht der Zeitpunkt unter Letzter Sync, und Händler sehen die neuen Preise sofort in Shop, Warenkorb und Checkout. Ein Browser-Cache kann Kachelpreise kurz veraltet zeigen; ein Neuladen der Seite genügt.
Preisänderungen an Produkten in Shopify werden gebündelt verarbeitet und nach etwa zwei Minuten in die Kataloge übernommen. Änderungen, die du während eines laufenden Syncs speicherst, werden im Anschluss automatisch in einem weiteren Lauf übertragen.
Kann ich eine Gruppe löschen und was passiert mit dem Katalog?
Ja. Öffne die Gruppe, klicke auf Einstellungen und unten auf Gruppe löschen, oder nutze in der Gruppenliste das Menü „…“ → Löschen. Nach der Bestätigung entfernt GoB2B:
- die Gruppe mit allen Regeln und berechneten Preisen,
- die zugehörigen Kataloge, Preislisten und B2B-Märkte in Shopify,
- die Zuordnung aller Händlerstandorte zu dieser Gruppe.
Die Händler behalten ihr Shopify-Konto und ihr Unternehmen, sehen aber ab sofort die normalen Listenpreise. Ordne sie unter Händler einer anderen Gruppe zu, wenn sie weiter Händlerpreise bekommen sollen. Untergruppen, die von der gelöschten Gruppe geerbt haben, verlieren ihre Vererbung und behalten nur eigene Regeln.
Wenn du eine Gruppe nur vorübergehend nicht brauchst, deaktiviere stattdessen ihre Regeln (Schalter Regel aktiv). Dann bleibt der Katalog bestehen und die Händler behalten Listenpreise, bis du die Regeln wieder einschaltest.
Kann ich Mengenstaffeln und Mengenrabatt kombinieren?
Ja, beide greifen unabhängig voneinander:
- Mengenstaffeln gelten je Artikel und stehen als Staffelpreise im Katalog. Beispiel: ab 10 Stück 25 %, ab 50 Stück 30 % Rabatt auf die Berechnungsbasis. Shopify wendet den Staffelpreis im Warenkorb automatisch an, sobald die Menge der Variante erreicht ist.
- Mengenrabatt auf die Gesamtmenge gilt je Kundengruppe auf alle Artikel im Warenkorb zusammen. Beispiel: ab 60 Einheiten 1 %, ab 120 Einheiten 2 %. Er wird als automatischer Bestellrabatt auf die bereits gestaffelten Preise angewendet.
Rechenbeispiel: 60 Stück eines Artikels mit Basis 100,00 € netto, Grundregel 20 %, Staffel ab 50 Stück 30 %, Mengenrabatt ab 60 Einheiten 1 %. Katalogpreis ab 50 Stück: 70,00 €. Warenkorb: 60 × 70,00 € = 4.200,00 €, minus 1 % Mengenrabatt = 4.158,00 € netto.
Die Vorbestellliste rechnet beides vor und zeigt die Staffel je Zeile („Staffel: ab 50: 70,00 €“) und den Mengenrabatt in der Zusammenfassung. In Angeboten übernimmt GoB2B den Staffelpreis als Festpreis je Position und den Mengenrabatt als Prozentrabatt auf die Entwurfsbestellung. Beide Funktionen sind ab dem Tarif Professional enthalten.
Warum zeigt die Preisvorschau nur einen Teil der Produkte?
Die Preisvorschau auf der Gruppenseite zeigt standardmäßig nur Regel-Treffer, also Varianten, für die eine Regel dieser Gruppe (oder eine geerbte Regel) einen Händlerpreis ergibt. Die Zahl daneben nennt „… Produkte · … Varianten“.
Über den Umschalter Alle Varianten siehst du das gesamte Sortiment. Varianten ohne Regel tragen dort den Hinweis „Listenpreis (keine Regel)“; sie stehen mit ihrem normalen Preis im Katalog. Varianten mit einer Ausschluss-Regel sind als „ausgeschlossen“ markiert.
Fehlt ein Produkt auch unter „Alle Varianten“, ist es nicht im Produkt-Index. Klicke unter Produkte auf Index aktualisieren. Fehlt es nur bei den Regel-Treffern, passt keine Regel: Prüfe Kollektion, Tags, Hersteller oder das SKU-Muster der Regel und ob die Regel aktiv und im Gültigkeitszeitraum ist.
Mit dem Suchfeld „Produkt oder SKU…“ findest du einzelne Varianten. Die Spalten zeigen Listenpreis, Händlerpreis netto, Rabatt, die verursachende Regel (Quelle) und Staffeln („ab 10: …“).
Was bedeutet „Erbt Preise von“?
Mit Erbt Preise von übernimmt eine Kundengruppe die fertig berechneten Preise einer anderen Gruppe, statt eigene Regeln zu haben. Ein Modifikator in % passt die geerbten Preise an: -5 senkt sie um 5 %, +10 erhöht sie um 10 %.
Beispiel: „Händler Standard“ hat die Regel „Alle Produkte: 20 % Rabatt“. „Händler Premium“ erbt von Standard mit Modifikator -5. Ein Produkt mit 100,00 € netto kostet für Standard 80,00 € und für Premium 76,00 € (80,00 € minus 5 %).
Eigene Regeln in der Untergruppe gehen vor. Legst du in Premium eine Regel „Kollektion Zubehör: Festpreis 9,90 €“ an, gilt für Zubehör 9,90 € und für alles andere der geerbte Preis mit Modifikator. Die Preisvorschau zeigt in der Spalte Quelle „geerbt: Regelname“ für geerbte Preise.
Ändert sich die übergeordnete Gruppe, werden alle Untergruppen automatisch neu berechnet und übertragen. Jede Untergruppe hat trotzdem einen eigenen Katalog in Shopify, weil ihre Festpreise anders sind. Eine Gruppe kann nicht von sich selbst oder von ihrer eigenen Untergruppe erben.
Wie viele Kundengruppen kann ich anlegen?
Technisch beliebig viele, mit nativem Katalog jedoch nur so viele, wie Shopify Kataloge erlaubt:
| Shop | Preise | Gruppen mit nativem Katalog |
|---|---|---|
| Basic, Grow, Advanced | netto | 3 |
| Basic, Grow, Advanced | brutto | 1 (zwei Kataloge: steuerpflichtig und befreit) plus ein freier Katalog |
| Shopify Plus | netto oder brutto | unbegrenzt (Tarif Enterprise) |
Weitere Gruppen kannst du mit dem Häkchen Konditionen per automatischem Rabatt statt Katalog in den Gruppen-Einstellungen anlegen. Diese Gruppen bekommen ihre Preise über einen automatischen Rabatt im Warenkorb statt über einen Katalog.
Tipp: Vererbung spart keinen Katalog. Eine Untergruppe „Standard −5 %“ braucht einen eigenen Katalog, weil sie eigene Festpreise hat. Wenn du nur einen kleinen Kreis mit Sonderkonditionen hast, ist der Rabatt-Fallback für diese Gruppe oft die bessere Wahl.
Warum zahlt ein Händler aus einem anderen EU-Land keine Umsatzsteuer?
Das ist das Reverse-Charge-Verfahren: Bei Lieferungen an Unternehmen in einem anderen EU-Land mit gültiger USt-IdNr. schuldet der Empfänger die Umsatzsteuer in seinem Land. Du stellst netto ohne Steuer in Rechnung, die Rechnung trägt den Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers.
GoB2B setzt das so um:
- Die USt-IdNr. des Händlers wird über VIES geprüft.
- Bei gültiger Nummer und Standort in einem anderen EU-Land erhält der Standort den Steuerkontext befreit und in Shopify die Steuerausnahme für Reverse Charge.
- Der Händler sieht den Katalog mit Nettopreisen und den Hinweis „0 % USt. (Reverse Charge / Export)“; Shopify berechnet im Checkout keine Steuer und druckt den Hinweis auf die Rechnung.
Ist die Nummer ungültig oder fehlt sie, bleibt der Händler steuerpflichtig und zahlt Steuer wie ein Inlandshändler. Wird die Nummer bei der Wiederholungsprüfung ungültig, wechselt GoB2B den Kontext automatisch zurück auf steuerpflichtig.
Händler außerhalb der EU (z. B. Schweiz) sind als Export ebenfalls befreit, es sei denn, du hast das Land unter Einstellungen → USt-ID-Prüfung → Drittländer, in denen der Shop selbst steuerlich registriert ist eingetragen. Dann berechnet Shopify die dortige Steuer.
Was bedeuten die Status der USt-ID-Prüfung?
In der Händlerliste und bei Registrierungen zeigt GoB2B je USt-IdNr. einen Status:
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| ungeprüft | Nummer hinterlegt, noch keine Prüfung. Klicke auf Jetzt prüfen. |
| ausstehend | Der Prüfdienst war nicht erreichbar (VIES ist je Mitgliedstaat gelegentlich offline). GoB2B wiederholt die Prüfung automatisch. Eine Steuerbefreiung wird erst nach Bestätigung vergeben, bestehende Befreiungen bleiben. |
| gültig | Vom Register bestätigt. Es werden Name laut Register, Dienst, Zeitpunkt und Konsultationsnr. angezeigt. |
| ungültig | Die Nummer existiert nicht oder ist nicht für den innergemeinschaftlichen Handel aktiv. Der Steuerkontext bleibt steuerpflichtig. |
| Fehler | Formatfehler (z. B. „Format ungültig für DE“) oder ein dauerhafter Dienstfehler. Nummer prüfen und erneut prüfen lassen. |
Die Prüfung läuft über VIES für EU-Nummern, optional qualifiziert über das BZSt für deutsche Shops, über HMRC für britische und über das UID-Register für Schweizer Nummern. Die Konsultationsnummer ist dein Nachweis gegenüber dem Finanzamt und wird nur geliefert, wenn deine eigene USt-IdNr. in den Einstellungen hinterlegt ist. Die USt-ID-Prüfung ist ab dem Tarif Professional enthalten.
Wie oft werden USt-IDs erneut geprüft?
Standardmäßig alle 90 Tage. Das Intervall stellst du unter Einstellungen → USt-ID-Prüfung → Wiederholungsprüfung alle … Tage ein, zum Beispiel 30 oder 60 Tage.
GoB2B prüft jede Nacht automatisch alle Standorte, deren letzte Prüfung älter als das Intervall ist oder deren Status „ausstehend“ oder „Fehler“ lautet. Manuell startest du den Lauf in der Händlerliste mit Fällige USt-IDs prüfen; einzelne Nummern prüfst du mit Jetzt prüfen.
Wird eine bisher gültige Nummer ungültig, setzt GoB2B den Steuerkontext des Standorts von befreit auf steuerpflichtig, weist den passenden Katalog zu und aktualisiert die Steuereinstellung in Shopify. Ab der nächsten Bestellung berechnet Shopify wieder Umsatzsteuer. Ein manuell festgelegter Steuerkontext wird dabei nicht angetastet.
Jede Prüfung wird mit Zeitpunkt, Dienst, Ergebnis und Konsultationsnummer gespeichert, sodass du jederzeit nachweisen kannst, wann eine Nummer gültig war.
Funktioniert GoB2B mit meinem Theme?
Die Händlerpreise selbst kommen aus Shopify-Katalogen und funktionieren mit jedem Theme, auch im Warenkorb und Checkout. Theme-abhängig ist nur die Darstellung netto/brutto und die automatische Platzierung der Buttons.
Dawn, Horizon und Trade (und darauf basierende Themes) erkennt das App-Embed GoB2B Händlerpreise automatisch: Produktseite, Kacheln, Suche, Warenkorb und Warenkorb-Drawer.
Bei anderen Themes trägst du im Embed die CSS-Selektoren ein, die den Preistext umschließen (Zusätzliche CSS-Selektoren für Preise und … im Warenkorb). Für die Buttons der Vorbestellliste gibt es unter Einstellungen → Vorbestellliste ebenfalls ein Feld für Produktkarten-Selektoren, und du kannst die App-Blöcke GoB2B Vorbestellliste-Button und GoB2B Angebot anfragen an einer eigenen Stelle im Theme-Editor platzieren.
Alle Seitenbausteine (Registrierung, Vorbestellliste, Bestellliste, Mengenrabatt-Tabelle) sind App-Blöcke und laufen in jedem Theme mit Online-Store-2.0-Unterstützung. Wenn du unsicher bist, nenne dem Support den Namen deines Themes.
Kann ich Preise für nicht eingeloggte Besucher ausblenden?
Ja. Aktiviere im App-Embed GoB2B Händlerpreise (Theme-Editor → App-Embeds) die Option Preise nur für eingeloggte Händler zeigen. Preise, Kauf-Buttons und Schnellkauf-Elemente werden dann für Gäste und normale Kunden ausgeblendet; stattdessen erscheint der Hinweis „Preise nur für registrierte Händler.“ mit dem Link Händler-Login.
Die ausgeblendeten Elemente steuerst du über Selektoren, die für Gäste ausgeblendet werden (Standard .price, .product-form__buttons, .quick-add). Hinweis und Linktext lassen sich anpassen.
Das Ausblenden ist eine Darstellung im Browser. Wer den Quelltext liest, kann Listenpreise sehen. Für einen vollständig geschlossenen Shop kombiniere die Option mit dem Passwortschutz von Shopify. Das Registrierungsformular GoB2B Registrierung funktioniert auch auf der Passwortseite, sodass sich neue Händler trotzdem bewerben können.
In gemischten Shops mit Endkunden solltest du die Option ausschalten, weil sonst auch Endkunden keine Preise sehen.
Was passiert, wenn ich GoB2B deinstalliere?
Nach der Deinstallation kann GoB2B nicht mehr auf deinen Shop zugreifen. Deshalb gilt:
- Die von GoB2B angelegten Kataloge, Preislisten und B2B-Märkte bleiben in Shopify bestehen und wirken weiter, solange du sie nicht löschst. Händler sehen also weiterhin die zuletzt übertragenen Festpreise.
- Unternehmen, Standorte und Kontakte bleiben erhalten; sie gehören zu Shopify.
- Der automatische Rabatt GoB2B Händlerkonditionen bleibt bestehen, hat aber ohne die App keine Wirkung mehr. Du kannst ihn unter Rabatte löschen.
- GoB2B löscht alle Shop-Daten in der App, sobald Shopify die Löschaufforderung sendet (in der Regel 48 Stunden nach der Deinstallation).
Empfehlung: Wenn du die Händlerpreise beenden möchtest, lösche vor der Deinstallation die Kundengruppen in der App. GoB2B entfernt dann Kataloge, Preislisten und Märkte selbst. Willst du die Preise behalten (z. B. bei einem Wechsel auf reine Shopify-Bordmittel), lasse die Gruppen bestehen und pflege die Preislisten danach im Shopify-Admin.
Das Abo endet mit der Deinstallation automatisch; Shopify berechnet keine weiteren Gebühren.
Wie kann ich den Tarif wechseln oder kündigen?
Wechseln: Öffne in der App die Seite Plan und klicke auf Tarif wählen oder ändern. Wähle den neuen Tarif und bestätige ihn in Shopify. Der Wechsel gilt sofort; Shopify verrechnet den bereits bezahlten Zeitraum anteilig. Zeigt die App danach noch den alten Tarif, klicke auf Abo neu prüfen.
Downgrade: Funktionen des höheren Tarifs (Vorbestellliste, Angebote, Mengenrabatt, USt-ID-Prüfung, Rabatt-Fallback) sind nach einem Wechsel auf Starter gesperrt, die Daten bleiben erhalten. Die Storefront-Blöcke zeigen Händlern dann nichts mehr an. Bestehende Kataloge und Preise laufen weiter.
Kündigen: Deinstalliere die App unter Apps in deinem Shopify-Admin. Das Abo endet damit automatisch, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Bei Jahreszahlung gilt der bereits bezahlte Zeitraum bis zum Ende weiter, wenn du die App installiert lässt.
Die Rechnung findest du wie bei allen Apps auf deiner Shopify-Abrechnung. Während der 14-tägigen Testphase entstehen bei einer Deinstallation keine Kosten.
Was passiert mit der Vorbestellliste nach „Liste in den Warenkorb legen“?
Alle Positionen der Liste werden in den Shopify-Warenkorb übernommen, und die Liste wird geleert. So bleibt nichts doppelt stehen, und die nächste Sammlung startet leer. Ist im Block die Option Nach dem Übernehmen zum Warenkorb wechseln aktiv, landet der Händler direkt im Warenkorb.
Im Warenkorb gelten die Katalogpreise der Gruppe, Staffelpreise und der Mengenrabatt auf die Gesamtmenge werden von Shopify angewendet. Der Checkout läuft mit den Zahlungsbedingungen des Unternehmens.
Wenn der Händler die Liste behalten möchte, etwa als Vorlage für regelmäßige Nachbestellungen, sollte er stattdessen den Warenkorb über den Shop-Warenkorb füllen oder die Liste als CSV-Vorlage aufbewahren. Alternativ fragt er ein Angebot an; dabei bleibt die Liste bestehen, bis er sie selbst leert.
Nicht bestellbare Varianten (kein Bestand, nicht mehr aktiv) werden beim Übernehmen übersprungen und mit „nicht verfügbar“ markiert, damit der Händler sie prüfen kann.
Was passiert nach einer Angebotsanfrage?
Sobald ein Händler eine Anfrage sendet, sieht er die Bestätigung „Angebot wurde angefragt“ mit dem Link Meine Angebote im Kundenkonto. In der App erscheint die Anfrage unter Angebote mit dem Status Angefragt und der Anmerkung des Händlers.
Dein Ablauf:
- Anfrage öffnen, Positionen und Preise prüfen, bei Bedarf anpassen.
- Entwurfsbestellung anlegen: Shopify legt einen Entwurf mit dem Unternehmen als Käufer und den Festpreisen je Position an (Status Entwurf).
- Angebot senden: Shopify verschickt die E-Mail mit Checkout-Link, optional mit deiner Nachricht (Status Gesendet).
- Der Händler schließt den Checkout ab. Status prüfen zeigt dann Bestellt mit Link zur Bestellung.
Mit Ablehnen lehnst du eine Anfrage ab; ein bereits angelegter Entwurf wird in Shopify gelöscht, die Anfrage bleibt sichtbar. Der Händler sieht jeden Status im Kundenkonto, wenn dort der Block GoB2B Angebote eingebunden ist. Es gibt keine automatische Angebots-E-Mail: Erst dein Klick auf Angebot senden verschickt das Angebot.
Wie bekommt der Händler den Button „Angebot anfragen“ im Warenkorb?
Unter Einstellungen → Angebote → Platzierung im Warenkorb wählst du:
- Automatisch unter dem Checkout-Button (Warenkorb und Warenkorb-Drawer): GoB2B setzt den Button in Dawn, Horizon und Trade selbst.
- Nur an eigener Stelle (Theme-Block oder Liquid-Snippet): Du platzierst den App-Block GoB2B Angebot anfragen im Theme-Editor an der gewünschten Stelle. Für eigene Theme-Anpassungen gibt es alternativ das Liquid-Snippet
<div data-gob2b-quote-button></div>, das du an beliebiger Stelle in Warenkorb-Templates einfügst; die Einstellungsseite bietet es zum Kopieren an. - Aus – kein Button im Warenkorb.
Die Beschriftung des Buttons legst du im App-Embed GoB2B Händlerpreise unter Angebot anfragen im Warenkorb → Beschriftung des Buttons fest (Standard „Angebot anfragen“).
Der Button ist nur für eingeloggte Händler mit Firmenstandort sichtbar und setzt den Tarif Professional voraus. Ein Klick öffnet das Fenster mit den Warenkorbpositionen, Summe netto, Mengenrabatt und Anmerkungsfeld; Anfrage senden legt die Anfrage unter Angebote in der App an. Der Warenkorb bleibt dabei erhalten.
Wie funktioniert der CSV-Upload in der Vorbestellliste?
Händler können Positionen per Datei in die Vorbestellliste laden, wenn im App-Block GoB2B Vorbestellliste die Option CSV-Upload anbieten aktiv ist.
Ablauf für den Händler:
- In der Liste den Bereich Per CSV hochladen öffnen und Vorlage herunterladen klicken.
- Die Datei mit den Spalten SKU und Menge füllen, getrennt durch Semikolon, eine Zeile je Position:
SKU;Menge
ART-1001-M;12
ART-1001-L;6
- Datei hochladen. Die Positionen werden der Liste hinzugefügt; vorhandene Zeilen derselben Variante werden ergänzt.
Nach dem Upload meldet die Liste unbekannte Artikelnummern („Unbekannte SKUs: …“) und fehlerhafte Zeilen („Ungültige Zeilen: …“). Unbekannt ist eine SKU, wenn sie im Produkt-Index nicht existiert oder die Variante nicht bestellbar ist. Achte darauf, dass deine Varianten eindeutige SKUs haben; ohne SKU kann eine Variante nicht per Datei geladen werden.
Der Upload eignet sich für Nachbestellungen aus einem Warenwirtschaftssystem: Der Händler exportiert dort seine Bestellliste als CSV und lädt sie hoch, prüft Summe und Mengenrabatt und legt alles mit einem Klick in den Warenkorb.